Kimchi ist in Korea das, was bei uns in Deutschland das Sauerkraut ist, wird als würzige Beilage zu vielen Gerichten serviert und ist ein perfektes Beispiel für unsere Mikroorganismen fermentiertes Essen herzustellen. Unser Kimchi Rezept scharf, würzig und lecker!

Kimchi ist großartig um es mit Reis, in Frühlingsrollen oder einfach pur zu essen. Wenn du würziges Gemüse fermentieren möchtes und asiatisches Essen magst, dann ist das genau das Richtige für dich. Es gibt hunderte Kimchi Rezeptvariationen. Wir fangen aber erstmal mit einer an….

Was ist Kimchi?

Kimchi ist eine traditionelle koreanische Beilage, die eine Reihe von Gemüse-Sorten aber insbesondere Chinakohl besteht. Das besondere ist hier sicherlich, dass es im Gegensatz zu dem verwandten Sauerkraut scharf gewürzt wird. Ursprüngliche Rezepte sehen auch Fischöl als Zutat vor. Wir möchten uns aber heute ein veganes Kimchi Rezept vornehmen. Abgesehen davon, dass das Gemüseputzen und schneiden etwas Zeit kostet ist es leicht Kimchi oder anderes Gemüse zu fermentieren.

Welche Vorteile hat es Kimchi selber zu machen?

Der große Vorteil Kimchi selber zu machen ist es Spaß an dem Essen zu entwickeln. Das fermentierte Kraut ist durch seine Vielzahl an Zutaten bestens geeignet die richtig auszuleben und Dinge nach deinem Gschmack auszuprobieren. Natürlich kannst du bei deinem Kimchi sicher sein, dass keine Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe enthalten sind. So lässt du deinem Körper eine Vielzahl an gesunden Vitaminen und Mineralien zukommen, ohne Sorge haben zu müssen, was da schon wieder drin ist. VVie

Rezept für koreanisches Kimchi

Koreanisches Kimchi Rezept

Um das beliebte Kimchi selbst herzustellen sei dir versichert, dass du kein guter Koch sein musst. Die Zubereitung ist einfach und geht schnell.
Vorbereitungszeit 30 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.
Ruhezeit 7 d
Gericht Beilage
Land & Region Koreanisch
Portionen 4

Equipment

  • 1 Fermentationsglas mindestens 1,5 liter
  • 1 Fermentationsgewicht

Zutaten
  

  • 1 Stck großer Chinakohl
  • 2-3 Möhren
  • 1 mittelgroßer weißer Rettich
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 kl Zwiebel
  • 2 Zehen frischer Knoblauch
  • 30 g frischer Ingwer
  • 30 g Chiliflocken
  • 2 EK Sojasoße
  • 20 g Salz pro 1KG Gemüse

Anleitungen
 

  • Vom Chinakohl die äußeren Blätter entfernen. Anschließend in zwei Hälften schneiden und den Strunk herausschneiden und den Chinakohl in mundgerechte Stücke schneiden und waschen.
  • Die Möhren und den Rettich schälen und dann raspeln oder in kleine Stifte schneiden.
  • Die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden.
  • Das Salz zum Gemüse geben und vorsichtig in das Gemüse einkneten. Dabei entwickelt sich eine Flüssigkeit und das Gemüse steht im eigenen Saft.
  • Für die typische rote Kimchi-Paste putzt du den Knoblauch, schälst Ingwer und Zwiebeln und schneidest alles in kleine Stücke. Anschließend werden die Zutaten für die Paste, zusammen mit den Chiliflocken und der Sojasauce, püriert. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben.
  • Kimchi-Paste zum Gemüse geben und alles vermischen.
  • Anschließend alles in einen Topf oder in ein Glas geben. Wichtig ist, dass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist. Mit einem Teller und einem Gewicht bedecken und etwa 5-7 Tage bei Raumtemperatur, unter Ausschluss von Luft, stehen lassen.

Notizen

Tipp zur Berechnung der Salzmenge:
Auf 1 Kilogramm Gemüse brauchst du 20 Gramm Salz.
Um die benötigte Salzmenge zu berechnen, gehst du wie folgt vor:
Du wiegst das geputzte und geschnittene Gemüse und multiplizierst die Grammzahl deines Gemüses mit 0,02. Der Wert entspricht der Menge an Salz in Gramm, die du zugeben musst.

Wie schmeckt Kimchi?

Das es hunderte Kimchi Rezepte gibt, ist diese Frage nicht so leicht zu beantworten. Allerdings können wir dir den Geschmack unseres Kimchi Rezeptes verraten: Es ähnelt ein wenig dem Sauerkraut im Säuregehalt und hat auch eine salzige Note. Allerdings bringen die Chili-Flocke ine gewisse Schärfe die vom Knoblauch unterstrichen wird.

Wie bewahre ich Kimchi am besten auf?

Kimchi hält sich im Kühlschrank einige Wochen. Wir empfehlen es allerdings luftdicht aufzubewahren, damit es nicht den Geschmack von anderen Lebensmitteln annehmen kann. Auch würde der enthaltene Essig sonst den gesamten Kühlschrank mit seinem Aroma beglücken. Wir empfehlen eine einfache Tupperdose.

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