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Kurkuma das köstliche Superfood Indiens

14. Mai 2021
Kurkuma Gewürz

Zuletzt aktualisiert am 14. Mai 2021 von fabian

Kurkuma – jeder der gerne indisch Essen geht, kennt dieses köstliche Gewürz, dass der orientalischen Küche seine milde Schärfe verleiht. Aber auch diejenigen, die gerne eine Currywurst zu sich nehmen sind von diesem Geschmack fasziniert. Aber es gibt noch mehr zu entdecken.

Was ist die Kurkuma-Pflanze?

Die Gattung Kurkuma gehört zur Familie der Zingiberaceae während diese mehr als 60 Unterarten verzeichnet. Die am häufigsten für die Küche und Nahrungsergänzung verwendete ist, auf Grund ihres Aromas, die Curcuma Longa. An der Luft verflüchtigen sich die Aromen sehr schnell und es bleibt die intensive Farbe. Daher ist die Pflanze in der Lebensmittelindustrie weit verbreitet. Die intensiven Pigmente werden als Farbstoff verwendet (z. B. E 100) mit dem viele Lebensmittel wie Käse, Joghurt, Senf gefärbt werden.
Kurkuma kommt spontan in Südasien von Indien bis Malaysia in tropischen Regionen mit Temperaturen zwischen 20 °C und 35 °C und hohen Niederschöpfungsraten vor. In kultivierter Form kommt Kurkuma in vielen tropischen und subtropischen Gebieten vor, insbesondere in Asien und Afrika.

Kurkuma-Pflanze mit violetten Blüten

Die Blätter sind bis zu 45 cm lang und gehen aus länglichen Stielen hervor. Weiter sind die Blüten in Blütenständen gesammelt und wachsen in weißen oder violetten Farben an der Spitze der Pflanze. Übrigens ist die Pflanze auch bei heimischen Gartenkennern beliebt und gilt als gut zu ziehen. Die Wurzel ähnelt stark der Ingwerwurzel und ist auf den ersten Blick nur durch ihre orangen Farbgebung zu unterscheiden. Sie wächst abwärts in den Boden hinein und findet zusätzlichen halt durch abzweigende Wurzeltriebe.

Wo gegen hilft Kurkuma?

Wegen seiner wohltuenden und heilenden Eigenschaften wird Kurkuma traditionell, sowohl in der Ayurveda,  als auch in der traditionellen chinesischen Kräuterkunde verwendet. Insbesondere auch als natürliches Nahrungsergänzungsmittel für die Fähigkeit, auf entzündliche Prozesse im Körper Einfluss zu nehmen.

  • Die Pflanze ist seit jeher bekannt für die reinigende und entschlackende Wirkung. Insoweit soll Kurkuma die Produktion von Gallenflüssigkeit ankurbeln und in den Zwölffingerdarm spülen. So werden Ablagerungen und Gallensteine verhindert.
  • Entzündungshemmend – Studien haben Hinweise dafür entdeckt, dass Curcumin eine entzündungshemmende Wirkung im Körper und Zellen entwickelt.
  • Antioxidans – Das Curcumin neutralisiert freie Radikale, die für Alterungsprozesse und die Schädigung der Zellmembranen verantwortlich sind. In Indien wird das Rhizom (Übergang von Wurzel auf die Pflanze) auf die Haut aufgetragen, um die Zellerneuerung zu begünstigen.

Nährstoffgehalt

Kalorien und Nährwerte von Kurkuma
100 g Kurkuma enthalten

  • 354 kcal und
  • Eiweiß 7,83 g
  • Kohlenhydrate 64,93 g
    • davon Zucker 3,21 g
  • Fett 9,88 g
  • Ballaststoffe 21,1 g
  • Natrium 38 mg

Verwendung in der Küche


Kurkuma wurde und wird seit Jahrhunderten insbesondere in der Küche des Mittleren Ostens und Südostasiens verwendet. Dafür wird zur Herstellung des Gewürzes, die Wurzeln ausgekocht, dann getrocknet und anschließend zu einem ockergelben Pulver gemahlen. Dieses wird hauptsächlich mit anderen Gewürzen zu dem bekannten Curry gemischt. In Indien ist das Pulver jedoch auch eine der Zutaten von Masala, wobei es die charakteristische, intensive gelbe Farbe verleiht. Das Gewürz ist indes aus vielen indischen und asiatischen Rezepten nicht wegzudenken. Du solltest unbedingt

Kurkuma-Wurzel-Stücke auf einem Holztisch mit Kurkumapulver in einer Schale
  • Kartoffeln nepalesischer Art oder
  • oder gebratenen Reis probieren.

Simpel und lecker!

Du kannst Kurkuma jeden Tag essen:
> ein paar Teelöffel pro Tag als Nahrungsergänzungsmittel;
> und Zusatz zahlreicher Lebensmittel am Ende der Garzeit;
> als Zusatz zu verschiedenen Joghurtsorten oder zu einer Soße.

Das auch in der westlichen Welt bekannte Getränk aus Indien, die Goldene Milch, wird mit Kurkuma, Milch und anderen Gewürzen hergestellt. Besonders die Färbung durch diese Wurzel gibt dem Getränk seinen Namen. Auch die goldene Milch ist besonders wegen ihrer wohltuenden, insbesondere entzündungshemmend oder gegen Übelkeit, Eigenschaften bei gesundheitsbewussten Menschen beliebt.

Tipp: Kombiniere Kurkuma mit Fetten oder Ölen. Diese erleichtern die Aufnahme und Verwertung der Nährstoffe.

Woher stammt der Name Kurkuma?

Der Name leitet sich aus der persisch-indischen Sprache ab, genauer gesagt von dem Wort Kour Koum, das «Zapferan» bedeutet; denn Kurkuma ist auch als Indischer Safran bekannt. Die Pflanze gilt als Glücksbringer und Symbol des Wohlstands, und noch heute färben sich die jungen Bräute in bestimmten Gegenden am Hochzeitstag ihr Haar mit dem leuchtend gelben Pulver.
Die leuchtend gelbe Farbe der Rhizome hat auch zu einem einzigartigen Gebrauch inspiriert: Kurkuma wird seit langem als Farbstoff in Färbereien und anderen Industrien verwendet, auch im Westen, um Stoffe, Papier und vieles mehr zu färben. Inderinnen verwendeten bis vor kurzem Kurkuma-Pulver als Pigment für Make-up-Produkte und nutzten damit auch seine natürlichen Haut-Eigenschaften.

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